We, 24.07.2019
Löwe


Was gibt´s Neues

Blick ins Zahnlabor

Handarbeit und Hightech

Zähne sind mehr als nur ein Kauwerkzeug. Mimik, Ästhetik und unbeschwertes Lachen sind von der Stellung und dem Vorhandensein der Zähne abhängig. Doch Karies, Parodontose oder auch ein Unfall können zu Lücken in den Zahnreihen führen. Und diese Lücken möglichst unauffällig wieder zu füllen, ist Aufgabe der Zahntechniker, die in der Regel keinen direkten Kontakt zu den Patienten haben, sondern hinter den Kulissen arbeiten. Als wahre Künstler fertigen sie "Dritte" in Form von Kronen, Brücken oder Implantataufbauten, die in der Regel von den natürlichen Zähnen im Hinblick auf Farbe, Form und Stellung nicht mehr zu unterscheiden sind. Zahnersatz, der alle medizinischen und technischen Anforderungen erfüllt, ist eine handwerkliche Meisterleistung. Sie erfordert vom Zahntechniker umfassende Kenntnisse in Sachen Feinmechanik und Goldschmiedekunst ebenso wie Wissen über Material und Werkstoffkunde, damit er zum Beispiel etwaige Schrumpfungsvorgänge bei der Bearbeitung von Keramik oder Kunststoff von vornherein mit einberechnen kann, damit die Dritten dann wirklich exakt passen. Der Zahntechniker kann nicht in Serie arbeiten. Beim Fräsen, Modellieren und Biegen können Tausendstelmillimeter darüber entscheiden, ob der Zahnersatz optimal sitzt oder nicht.Darüber hinaus braucht er neben gutem Augenmaß und ästhetisch-künstlerischem Empfinden für Farben und Formen auch gute Kenntnisse über Anatomie und Funktion des Kausystems. Denn die Dritten müssen so geformt sein, daß sie im Kiefer ideal belastet werden. Auch wenn die Handarbeit die Basis für den individuellen Zahnersatz darstellt, bietet das Labor auch High Tech vom Feinsten. Laser, Funkenerosion, Plasmaschweißen oder Vakuumschleuder sind heute aus einem modernen Labor nicht mehr wegzudenken. Auch Videokonferenzen zwischen Zahnarzt, Patient und Zahntechniker könnten bald schon zum Alltag gehören, um Wege und Kosten zu sparen.Das Zahntechnikhandwerk stellt zum Beispiel folgende Produkte her: festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz aus Kunststoffen oder Edelmetallen, Nicht-Edelmetallegierungen, Zahnkeramik, Spangen, Kieferbruchschienen, Parodontoseschienen, Zahnersatz auf Implantaten, zahnfarbene Füllungen aus Kunststoff und Keramik sowie feinmechanische Teile. Die Ausbildung zum Zahntechniker dauert dreieinhalb Jahre.

Quelle: Zahntechniker-Innung Württemberg



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