Mo, 26.09.2022
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Was tun bei Zahnfleischbluten?

Zahnfleischbluten darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden

Zahnfleischbluten kann ein Zeichen für eine beginnende Parodontose sein. Wer häufig z. B. beim Zähneputzen Blut im Mund entdeckt, sollte daher nach Angaben des Kuratoriums perfekter Zahnersatz bald seinen Zahnarzt aufsuchen und mögliche Ursachen abklären lassen.
Blutungen am Zahnfleisch müssen nicht immer gefährlich sein. Werden sie durch eine mechanische Irritation hervorgerufen - z. B. durch den Verzehr zu grober Lebensmittel oder durch ein Ausrutschen mit der Zahnbürste - hilft nur Abwarten, bis die betroffene Stelle wieder geheilt ist. Tritt das Zahnfleischbluten allerdings ständig und ohne erkennbaren Grund auf, ist Vorsicht geboten, denn möglicherweise liegt die Ursache in einer beginnenden Entzündung. Ist das Zahnbett betroffen, spricht man von Parodontose oder - richtiger - von Parodontitis, bei einer Entzündung des Zahnfleisches hingegen von Gingivitis. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden an diesen Erkrankungen, die unbehandelt zum Zahnverlust führen können.

Wie die Entzündung entsteht
Wird beim Zähneputzen geschludert, bildet sich bakterienhaltiger Zahnbelag, die sogenannte Plaque. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien schädigen das Zahnfleisch. Im Anfangsstadium besteht noch keine direkte Gefahr - eine vom Zahnarzt durchgeführte Zahnreinigung beseitigt den Belag und damit auch den Ausgangspunkt für eine Entzündung. Wenn die Bakterien jedoch über längere Zeit wirken können, kommt es zu einem Abbau des betroffenen Gewebes. Im weiteren Verlauf kann auch der Kieferknochen angegriffen werden, was schließlich zu einem Verlust der Zähne führt.

Das können Sie tun
Unser Tip: Bakterien sind in jedem Mund zahlreich anzutreffen, eine gründliche Mund- und Zahnreinigung hält sie jedoch in Schach. Wichtig ist, von "Rot nach Weiß" zu putzen und auch die Zahnzwischenräume gründlich von Speiseresten zu befreien. Dies gelingt am einfachsten mit Hilfe von Zahnseide. Wenn Sie sich heute abend die Zähne putzen, kontrollieren Sie doch einmal, ob sich Ihr Zahnfleisch irgendwo empfindlich anfühlt. Überprüfen Sie, ob sich im Putzschaum oder auf der Zahnseide Blutspuren befinden. Denken Sie außerdem daran: Auch Zahnersatz muß gründlich gereinigt werden. Putzen Sie ihn wie die "natürlichen" Zähne, damit sich auch dort keine Beläge bilden. Manchmal kann ein überalterter oder schlecht sitzender Zahnersatz eine Entzündung des Zahnfleisches bewirken oder verstärken. In diesem Falle führt eine neue Versorgung zum Abklingen der Beschwerden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Zahnfleisch und damit auch Ihre Zähne gefährdet sind, fragen Sie Ihren Zahnarzt. Er kann den Zustand Ihres Zahnfleisches wie auch Ihres Zahnersatzes am besten beurteilen und Ihnen geeignete Putztechniken zeigen.

Quelle: Kuratorium Perfekter Zahnersatz



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